Datum

04. Oktober 2026

Uhrzeit

09:00 Uhr

Adresse

Lenaugasse 1A, 1080 Wien

Tickets ab

31.1 Euro

Programm-Informationen

Den dunkelgrau in schwarz malenden, hoffnungslosen, ausweglosen, traurigtristen Kafka haben wohl die meisten von uns im Deutschunterricht kennengelernt. Viele von uns haben ihn aus dieser Erfahrung heraus auf dem weiteren Lebensweg gern gemieden.

Thomas Maurer möchte an diesem Abend Kafkas andere Seite zeigen, die eigentlich keine andere Seite ist, sondern oft nur ein anderer Blickwinkel. Mit Kafkas Komik verhält es sich ähnlich wie mit diesen merkwürdig gemusterten Kippbildern, auf die man lange starren kann, ohne die angeblich darin verborgenen Zeichen zu sehen. Hat man sie aber einmal entdeckt, gehen sie nie wieder weg.

Ist das denn nicht – auch – komisch, wenn einer in der Früh als Ungeziefer aufwacht undalle, ihn eingeschlossen, so lange wie möglich so tun, als wär nix?

Diesen Kafka will Thomas Maurer an diesem Abend vorstellen. Ein sogenanntes Pointenfeuerwerk kann er dabei nicht in Aussicht stellen, versprochen werden kann aber eine feine, helle, wache, immer wieder groteske Komik, niedergeschrieben von einem der größten deutschsprachigen Schriftsteller und vorgetragen von einem doch ziemlich guten altgedienten Kabarett-Haudegen.

Es wurde einem wohl in seiner Nähe. Er konnte begeistert und hingerissen sein, des Scherzens und Lachens war dann kein Ende; ja er lachte gern und herzhaft und wussteauch seine Freunde zum Lachen zu bringen. Er war ein wundervoll helfender Freund.« – Max Brod

Ich kann auch lachen, Felice!
Franz Kafka

Pressestimmen:

Gewiss der unaufwendigste Beitrag eines Theaters zum Kafka-Jahr, vielleicht der beste:
Thomas Maurer liest ausgewählte Texte. Ganz in Zivil. Der einzige Showeffekt: Blackouts. Sehr lustig.
Die Presse / Thomas Kramar

In den Stakkato aus Kafka und Kommentar wird der Abend fulminant.
So hat man nach zwei Stunden einen Crashkurs Kafka hinter sich, der das Genie beider a diesem Abend beteiligten ausweist.
Der Standard / Michael Wurmitzer

Thomas Maurer schafft es mühelos: Ein wirklich komischer – und auch volksbildnerisch wertvoller Abend.
Kurier / Thomas Trenkler

Kabarett Niedermair

Lenaugasse 1A, 1080 Wien

Das Kabarett Niedermair wurde 1983 im achten Wiener Bezirk eröffnet, bietet ca. 100 Besuchern Platz und wurde bis 1991 von Nadja Niedermair geleitet. Das Hauptaugenmerk wird darauf gelegt, den sehr guten Ruf der Bühne durch gezielt hochwertige und zukunftsweisende Programmgestaltung weiter zu verbessern. Ab dem Umbau und der Renovierung im Jahr 1991 leitete der Kabarettist I Stangl bis 2001 die Geschicke der Bühne, von 2001 bis 2003 Doris Ringseis, seit 2004 steht das Haus unter der Leitung von Andreas Fuderer. War dieser Ort in den letzten Jahren Wiege und Sprungbrett für heutige Szenegrößen wie Josef Hader, Thomas Maurer, Mike Supancic oder Martin Puntigam, steht er auch heute Pate für zahlreiche viel versprechende Nachwuchstalente: Thomas Stipsits, Klaus Eckel oder Paul Pizzera wurden hier beispielsweise von Beginn an konsequent gefördert.

Auch als Produktionsstätte für Kindertheater und Wegbereiter niveauvoller Unterhaltung bereits für die Jüngsten versteht sich dieser erfolgreiche Aufführungsort. Neben herausragenen Eigenproduktionen, stehen auch immer wieder Gastspiele der Kindertheatergruppen Marko Simsa, Pipifax, Bernhard Fibich, Theatro Piccolo und Schneck und Co am Spielplan.

Thomas Maurer

Thomas Maurer auf kabarett-termine.at

Seit Beginn seiner Karriere in den späten 80er Jahren hat sich Thomas Maurer als einer der wichtigsten Satiriker des Landes etabliert. Ob als Solokünstler oder in legendären Formationen – Maurer trifft den Nerv der Zeit. Ein…