Trophäenraub
Malarina muss sich etwas überlegen. Ihr Ruhm hat dazu geführt, dass das Finanzamt und die Sozialversicherung ständig absurde Geldbeträge von ihr wollen. Wie praktisch, dass sie in Österreich lebt, einem Land ohne Erbschaftssteuer. Malarina ist eine bürgerliche Pseudo-Feministin. Sie nützt das Patriarchat lieber für ihren Vorteil, anstatt es zerschlagen zu wollen. Also macht sich die Trophäenfrau auf die Suche nach potentiellen Partnern und dated sich durch die Geschichte der Menschheit.
Text: Marina Lacković
Regie: Steffo Sourial
Technische Komposition: Stephan Philipp
Kostüm: Goran Bugarić
Pressestimmen:
„Malarina zählt mit ihrer Rolle als rechtsaffine Austroserbin zu den interessantesten Kabarettaufsteigern des Landes“ – Der Standard „Klug und hochgradig amüsant“ – profil
Das 1882 erbaute Kloster der Dominikarinnen diente durch mehr als 100 Jahre vor allem schulischen Zwecken (Volksschule, Bürgerschule, Haushaltungsschule Internat). Der ständige personelle Rückgang der Dominikanerinnen führte zum Verkauf der Liegenschaften an die Stadtgemeinde Gleisdorf. Durch die Adaptierung der verschiedenen Räumlichkeiten und der Klosterkapelle wurde das Gebäude zu einem vielfältig nutzbaren Kulturzentrum (forumKLOSTER) umgestaltet. In verschiedenen Räumen und Foyers ist eine Nutzung für Ausstellungen, Seminaren, Hochzeiten bis zu großen Kulturevents, Konzerten und Kabarett im Stadtsaal möglich. Die schlichten und klaren Formen der Neubauten erzeugen mit den teilweise verspielten Details des älteren Bestandes das gelungene architektonische Spannungsfeld zwischen Alt und Neu.
Malarina, bürgerlich Marina Lacković, ist eine aufstrebende Kabarettistin mit serbisch-österreichischen Wurzeln, die mit scharfem Witz und politischem Tiefgang begeistert. In ihren Programmen verbindet sie Gesellschaftskritik mit persönlicher Herk…
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