Harald Pomper gilt etwas als "Spätberufener" in Sachen Kabarett & Kleinkunst. Als junger Schlosserlehrling in Fabrikshallen tätig, holte er neben seinem Job die Matura nach und war für viele Jahre in einem "normalen" Beruf tätig. Erst mit 35 wagte er den vollständigen Wechsel auf die Bühne. Mit bösem Schmäh & kraftvollen Liedern nimmt Pomper sich auch unbequemen Themen der Wachstums- und Selbstoptimierungsgesellschaft an, ohne dabei mit Selbstironie zu sparen. Im K…
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Harald Pomper gilt etwas als "Spätberufener" in Sachen Kabarett & Kleinkunst. Als junger Schlosserlehrling in Fabrikshallen tätig, holte er neben seinem Job die Matura nach und war für viele Jahre in einem "normalen" Beruf tätig. Erst mit 35 wagte er den vollständigen Wechsel auf die Bühne. Mit bösem Schmäh & kraftvollen Liedern nimmt Pomper sich auch unbequemen Themen der Wachstums- und Selbstoptimierungsgesellschaft an, ohne dabei mit Selbstironie zu sparen. Im Küchenjargon könnte man sagen: Seine Auftritte sind weder ein elitäres französisches 8-Gänge-Menü und noch eine Tiefkühlpizza – sie gleichen vielmehr hausgemachtem Chili: Bodenständig, scharf & ungekünstelt.