Nach seinen Erfolgen mit Programmen wie „Spätlese“ oder seiner Verkörperung des „Herrn Karl“, kehrt Vitásek nun mit einem Programm zurück, das bereits im Titel ein Versprechen trägt: Es geht um persönliche Freiheit, um den Blick zurück und den Schritt nach vorn – alles serviert mit jener Mischung aus Melancholie, Ironie und schauspielerischer Präzision, die sein Publikum seit Jahrzehnten liebt.
In „Wie es mir gefällt“ spaziert Vitásek durch seine eigene Künstlerexistenz. Er mischt Altbewährtes mit brandneuem Material, lässt Theaterszenen einfließen, liest noch nie gespielte Texte und improvisiert. Die einzige Regel des Abends lautet: Es gibt keine Regel. Kein Abend soll dem anderen gleichen. Das macht jede Vorstellung zu einem einzigartigen Erlebnis.
Vitásek, der unlängst seinen 70. Geburtstag und sein 45-jähriges Bühnenjubiläum beging, nutzt diese reife Phase, um sich neue Freiheiten zu erlauben – künstlerisch wie inhaltlich. Das Publikum darf sich auf einen Abend freuen, der nachdenklich stimmt, aber vor allem eines tut: herzhaft lachen lässt.