Wie aus dem Nichts ist Benedikt Mitmannsgruber über Nacht 30 geworden.
Umgeben von Wald, Kühen und Bauernhöfen lässt er die letzten Jahre Revue passieren.
Auf dem Dachboden seines Elternhauses entdeckt er ein vergilbtes Album, in dem sich ein Stammbaum seiner Familie befindet.
Für Benedikt Mitmannsgruber beginnt damit eine furiose Reise durch die Vergangenheit seiner Familie und durch seinen eigenen absurden Alltag.
Die Reise beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts in einem kleinen Dorf an der tschechischen Grenze. Dort entscheiden sich Benedikt Mitmannsgrubers Urgroßeltern dazu, 15 Kinder zu bekommen. In den 1960er Jahren werden Benedikt Mitmannsgrubers Eltern geboren. Sie verbringen ihre Kindheit neben dem Eisernen Vorhang in der tiefsten österreichischen Provinz. Keiner weiß so richtig, ob der kleine Streifen Land eigentlich zu Tschechien oder zu Österreich gehört. In den 1990er Jahren fällt der Vorhang und Benedikt Mitmannsgrubers Eltern entschließen sich, einen Sohn zu zeugen. Dieser wird in eine Welt geboren, in die er nie so richtig hineinpasst, die er aber mit all ihren schrulligen Bewohnern und Eigenheiten trotzdem liebt.
Eine Hommage an das Aufwachsen im Nirgendwo. Eine Liebeserklärung an die vergessenen Kaffs. Eine Reise in die eigene Vergangenheit. Ein skurriler Blick auf unsere Gesellschaft und auf eine aus den Fugen geratene Welt.
Benedikt Mitmannsgrubers drittes Programm „1996“ ist seinen zwei Eltern und vier Großeltern gewidmet, die ihn trotz schwierigem Aufwachsen am Ende der Welt mit kaum Perspektiven zu dem Benedikt Mitmannsgruber geformt haben, der er heute ist!
Dauer: 90 Minuten
Regie: Jürgen Marschal
Das Kabarett Niedermair wurde 1983 im achten Wiener Bezirk eröffnet, bietet ca. 100 Besuchern Platz und wurde bis 1991 von Nadja Niedermair geleitet. Das Hauptaugenmerk wird darauf gelegt, den sehr guten Ruf der Bühne durch gezielt hochwertige und zukunftsweisende Programmgestaltung weiter zu verbessern. Ab dem Umbau und der Renovierung im Jahr 1991 leitete der Kabarettist I Stangl bis 2001 die Geschicke der Bühne, von 2001 bis 2003 Doris Ringseis, seit 2004 steht das Haus unter der Leitung von Andreas Fuderer. War dieser Ort in den letzten Jahren Wiege und Sprungbrett für heutige Szenegrößen wie Josef Hader, Thomas Maurer, Mike Supancic oder Martin Puntigam, steht er auch heute Pate für zahlreiche viel versprechende Nachwuchstalente: Thomas Stipsits, Klaus Eckel oder Paul Pizzera wurden hier beispielsweise von Beginn an konsequent gefördert.
Auch als Produktionsstätte für Kindertheater und Wegbereiter niveauvoller Unterhaltung bereits für die Jüngsten versteht sich dieser erfolgreiche Aufführungsort. Neben herausragenen Eigenproduktionen, stehen auch immer wieder Gastspiele der Kindertheatergruppen Marko Simsa, Pipifax, Bernhard Fibich, Theatro Piccolo und Schneck und Co am Spielplan.
Benedikt Mitmannsgruber ist die wohl markanteste Stimme, die das Mühlviertel seit Langem hervorgebracht hat – auch wenn diese Stimme meistens sehr leise, extrem trocken und herrlich monoton daherkommt. Mit seinem Markenzeichen, dem braunen Cord-Sa…
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