Mit BORN TO BE CHILD präsentiert Alex Kristan nicht nur ein Kabarettprogramm, sondern ein Lebensgefühl. Und zwar eines, auf das wir im „Erwachsenenmodus“ viel zu oft vergessen, weil die Stimme der Vernunft so laut ist. Der perfekte Grund für ihn, seinem Leitsatz „Vernünftig ist wie tot – nur vorher“ unbeirrt weiter zu folgen.
Alex Kristan weigert sich seit über fünfzig Jahren konsequent, erwachsen zu werden, und zieht es immer öfter vor, altersadäquat zu eskalieren. In Zeiten, in denen Menschen den eigenen Spiegel wegen Bodyshaming verklagen, hält er uns erst recht einen vor – und zeigt uns mit seiner ureigenen „Born-Identität“, dass man darin trotz Verantwortung, To-do-Listen und gesellschaftlichen Normen auch mal Grimassen schneiden kann.
Mit scharfem Blick und noch schärferem Schmäh seziert er die Absurditäten des modernen Erwachsenseins. Männer mit Frauen-Komplex, Silberfüchse mit Alterungs-Allergie oder der FitnessWahn vs. die Ich-bin-immer-schön-Lüge. Nicht zu vergessen das Nine-Eleven des Pensionssystems, auch „Rentenhausens Nightmare“ genannt: der Longevity-Hype und die romantisierte Flucht „zurück zur Natur“ in der Hoffnung, dass die dort vermeintlich heile Welt noch eine Weile hält.
Erwachsen zu sein bedeutet für ihn nicht, Erwartungen zu erfüllen und im Zeitgeist zu funktionieren, sondern die Versprechen einzulösen, die man sich als Kind gegeben hat. Dieses Kind – und damit den Humor – in uns lebendig zu halten, ist für Alex Kristan das Allzweckmittel gegen den Ernst des Lebens. Alex Kristan und seine innere „Rotzpipn“ erinnern als Dreamteam daran, dass das alles hier keine Generalprobe, sondern schon das eigentliche Hauptprogramm ist. Gemeinsam ziehen sie dazu ihrem Publikum wieder gehörig das Zwerchfell über die Ohren – mit Herz, Hirn und kindlicher Freude.
BORN TO BE CHILD ist ein Notausgang aus dem Hamsterrad.
Ein klassisches Alex-Kristan-Programm.
Frech, verspielt, pointiert.
Tauchen Sie ein in die Welt der Stars, seien Sie dabei, wenn erstklassige Orchester im größten Konzerthaus außerhalb Wiens aufgeigen, erleben Sie überwältigende Akustik, die unter die Haut geht und spüren Sie ein Stück Musikgeschichte, das mit dem Weltstar Herbert von Karajan begann. Und das alles an der „schönen blauen Donau“… im Brucknerhaus Linz.
DER GROSSE SAAL
Exzellente Akustik, bester Sitz-Komfort für 1.470 begeisterte Gäste und eine Bühne, auf der Herbert von Karajan 1974 mit den Wiener Philharmoniker das Brucknerhaus Linz eröffnete. Der mit Abstand schönste Konzertsaal an der blauen Donau. Wer einmal in diesem Saal gesessen hat, wird es nicht vergessen. Akustische Brillianz, architektonische Perfektion und elegante Atmosphäre – der Große Saal ist das Herzstück des Brucknerhauses.
Die Sitzplätze verteilen sich auf bis zu 22 Sitzreihen im Parkett und drei möglichen Zusatzreihen (ABC), sowie auf fünf Sitzreihen, die sich auf der Galerie befinden. Doch nicht nur die beeindruckende Dimension der Vielfalt an verschiedenen Sitzplätzen hinterlässt einen gewaltigen Eindruck bei einem Konzertbesuch, vor allem die Bühne des Großen Saals ist atemberaubend. Mit einer Fläche von 200 m2 und Platz für bis zu 220 Mitwirkende zieht sie alle Register eines modernen Konzerthauses.
Alter Egos gibt es bei Alex Kristan viele zu parodieren. Und das auch noch in einer Qualität, die sogar die Originale selbst beeindruckt. Der Moderator, Autor und Kabarettist sieht eine Parodie als eine mit Stimme ausgemalte Karikatur, die in gewi…
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