Datum

26. Juni 2026

Uhrzeit

18:00 Uhr

Adresse

Färbergasse 15, 6850 Dornbirn

Tickets ab

34.8 Euro

Programm-Informationen

ChatGPT, schreib einen Pressetext zum neuen Maschek-Programm, in dem es um das mögliche Ende des Lebens geht, wie wir es kennen. Durch Künstliche Intelligenz, Turbokapitalismus, Postdemokratie und Umweltzerstörung ist die aufgeklärte Welt in Gefahr. Wie kann man sich ironisch damit befassen? Der Titel ist EXIT – AUSGANG UNGEWISS.

ChatGPT: Die Welt, wie wir sie kennen, wackelt bedenklich. Künstliche Intelligenz schreibt die Regeln neu, Turbokapitalismus frisst seine Kinder, die Postdemokratie schickt die letzten Illusionen in Pension, und die Umwelt wehrt sich verzweifelt gegen den Menschen. Und wir? Wir schauen hilflos zu – oder klicken wenigstens ‚Gefällt mir‘.

Mit ihrem neuen Programm EXIT – AUSGANG UNGEWISS stürzt sich Maschek mitten ins Chaos. Was, wenn die Zukunft schon da ist, aber niemand mehr den Notausgang findet?

Maschek nimmt die großen Krisen unserer Zeit ins Visier. Das Ende des Lebens, wie wir es kennen, mag unausweichlich sein, aber mit Maschek wird es zumindest unterhaltsam.

Danke, ChatGPT.

Seit über 20 Jahren wirft Maschek einen witzig-kritischen Blick auf die Tagespolitik. In unzähligen TV-Shows und Bühnenstücken haben Peter Hörmanseder und Robert Stachel ihr unvergleichliches Können bewiesen, Politiker*innen und Prominenten neue Worte in den Mund zu legen. Für viele Karikierte ist es mittlerweile eine Ehre, bei Maschek vorzukommen, und nicht selten heißt es: „Das ist ja wie bei Maschek!“

Ab April 2025 sind Maschek wieder auf Tour – mit ihrem neuen Bühnenprogramm EXIT. Quer durch die Fernsehsender und YouTube-Channels holen sich Maschek den Rohstoff für einen ergebnisoffenen Abend mit Bewegtbildunterstützung. Synchronisiert. Improvisiert. Projiziert.

Spielboden Dornbirn

Färbergasse 15, 6850 Dornbirn

Der Spielboden wurde 1981 als Verein ( bzw. Forum für Jugend und Kultur ) gegründet. Die Gründung erfolgte nach lange vorausgehenden Forderungen der Dornbirner Jugendlichen und Kulturschaffenden nach einem Jugendhaus, die 1981 in eine Jugendhausdemo vor dem Dornbirner Rathaus mündete. Diese Forderung wurde maßgeblich vom Verein „Offenes Haus Dornbirn“ bereits seit 1970 (Flint-Festival) artikuliert. Vor der Gründung des Vereines Spielboden wurden seit 1976 im notdürftig adaptierten zweiten Stock der Dornbirner Stadthalle unter der Verantwortlichkeit der Jeunesse musicale zahlreiche Kulturveranstaltungen durchgeführt. Z.B: Verein Triangel: Vlgb Rockbands. Verein Literaturforum: Lesungen. Jeunesse musicale; Musikveranstaltungen, ua… Alle diese Initiativen wurden schließlich im Vorstand des Vereines Spielboden zusammengeführt, blieben aber für sich autonom. Obmann des Vereines Spielboden von 1981 bis 1986 war Ulrich Gabriel, dann folgten Walter Rigger, Peter Niedermair, Rainer Feurstein, Willi Pramstaller. Die wichtigsten Kulturprojekte waren in dieser Zeit der Kulturversuch „Wecken & Animieren“ (3 Jahre) mit vielen großen Kulturaktionen (z. B: der Klangmaschinenwettbewerb 1984, Politisches Kasperletheater ua..). Daneben kam es zu ständigen zum Teil heftigen Auseinandersetzungen über die Kulturpolitik mit der Stadt Dornbirn und dem Land Vorarlberg. Der Spielboden erarbeitete sich in dieser Zeit einen ausgezeichneten Ruf als Kulturveranstalter weit über die Grenzen des Landes hinaus.

Obmann Willi Pramstaller betrieb seit 1995 erfolgreich den Auszug des Spielboden aus der Stadthalle und den Neubau des Kulturzentrums in wesentlich größerem Ausmaß im Rhomberg Areal. Der Umbau konnte mit Unterstützung der Stadt Dornbirn, des Landes Vorarlberg und des Bundes schließlich realisiert werden. Im Oktober 1997 wurden die neuen Räume in Rhombergs Fabrik bezogen. Gleichzeitig gründete Pramstaller in Kooperation mit dem Vorstand die Kulturveranstaltungs GmbH, deren Geschäftsführer bis Juli 1998 er selbst war. Durch die hohen Baukosten, strukturelle und programmatische Probleme schlitterte die junge GmbH 1998 jedoch in eine Krise, die zum Rücktritt des Geschäftsführers und des gesamten Beirates führte. Von 28. Sept. 1998 bis 31. Dez. 1998 führten Reinhard Schiemer und Ulrich Gabriel gemeinsam die GmbH. Ab Jänner 1999 wurde Ulrich Gabriel zum alleiniger Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter der Spielboden KVA GmbH bestellt. Sehr erfolgreich betrieb er die nötige finanzielle, programmatische und strukturelle Sanierung, bevor er im Dezember 2005 seine Tätigkeit beendete. Im Jahr 2006 folgte ihm Robert Renk als Geschäftsführer nach, er verließ den Spielboden aber schon nach einem Jahr. Anfang 2007 formierte sich der Vereinsvorstand des Spielbodens neu. Jürgen Thaler folgte Günther Hagen als Obmann des Vereins nach. Die erste Aufgabe des neu gewählten Vorstands bestand in der Suche eines neuen Geschäftsführers. Nach einem Personalauswahlverfahren durch eine unabhängige Jury wurde Andreas Haim zum neuen Geschäftsführer des Spielbodens bestellt. Er leitete die GmbH bis Ende 2013. Von Jänner 2014 bis August 2018 war Peter Hörburger Geschäftsführer. Seit September 2018 leitet Heike Kaufmann den Spielboden.

Maschek

Foto von Thomas Stipsits

Die Wiener Kabarett-Gruppe maschek, bestehend aus Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel, schufen im Jahr 1999 ein wunderbar komisches Konzept, das sie ihre gesamtes Werden über begleitete: die Live-Video-Synchronisation. Dabei geben…