Dass Werner Schneyder singen kann, weiß man von seinen Politliedern und Parodien aus dem Kabarett. Nun aber hat der Multi zwischen Bühne, Buch und Medien die im Laufe der Zeit entstandenen privaten Lieder gemeinsam mit eigenen, für seine Vita gültigen Jaques Brel – Nachdichtungen zu einer gesungenen, lyrischen und geplauderten Biographie verbunden.
Dieses Programm verzichtet auf die Allüren des großen Chansonniers, es bezieht seinen besonderen Reiz aus der Authentizität, der Identität von Lied und Interpret.
Die Leipziger Volkszeitung schrieb nach der Erstaufführung in der Leipziger Pfeffermühle von tiefer Weisheit und warmer Ironie, von unnachahmlichem Understatement. Seine Erfahrung, sein Austria-Charme und die affirmative Routine seines Pianisten Christoph Pauli erweisen sich als unwiderstehlich ..die Pfeffermühle tobt.
Am Flügel: Christoph Pauli