Es ist Freitag der Zwölfte. Kurz nach 11 Uhr wird die Idylle der Kärntner Gemeinde Schlatzing in ihren Grundfesten massiv erschüttert – und das nachhaltig und geradezu brutal. Auf der 1000-jährigen Holunderstaude im Schlatzgraben befinden sich durchaus wichtige Körperteile des vormaligen Bankdirektors Herbert Pissinger – leblos und leise im Wind baumeln sie dahin – Waldsterben einmal anders.
Ein Verbrechen kann nicht ausgeschlossen werden. Einziges Problem: Der örtliche Gendarmerieposten wurde vor drei Jahren geschlossen und in eine Schlecker – Filiale umgebaut. Schlatzing braucht 2 Experten, wenn möglich von der Polizei. Die Kommissare Stunzer und Grunzer, keiner von beiden klüger als der andere, zeigen durch ihre unorthodoxen Verhörmethoden (sie verhören alles, was sich bewegt), wo der Bartl den Most herholt und degradieren die Herren Derrick und Columbo zu Jausen holenden Lehrbuben.
Die Zeit drängt, die Volksseele kocht und jeder im Dorf hat ein Motiv – aber keiner ein Alibi. Sie folgen dem alten Prinzip: Jeder Mord braucht einen Täter.
Die Liste der Verdächtigen ist lang wie der Kärntner Winter. War es der Volksschulpädagoge Bartelmoser, der das Scheitelknien wieder salonfähig gemacht hat und der im Lehrerzimmer mit nicht ganz legalen Waren handelt? Oder war es vielleicht der Petutschnig Hans, der seine selbstgebastelte Pumpgun schon an so mancher Nachbarskuh ausprobiert hat? Oder beginnt der Fisch vielleicht doch am Kopf zu stinken ?
Je tiefer die beiden Kommissare in der Schlatzinger Dorfseele bohren, umso mehr Leichen tauchen in den Kellern der Bewohner auf. Doch Stunzer & Grunzer gehen unbeirrt ihren Weg und stoßen am Ende auf ein abgründiges Geheimnis.
P.S.: Wo sind eigentlich die ganzen chinesischen Bauarbeiter hinverschwunden?